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Wasserfallsteig: Erwachsene 2 EUR, Kinder 1 EUR. Alle anderen Wege sind frei begehbar.
k.A.
Die Leutascher Geisterklamm, auch Leutaschklamm genannt, ist eine 1.640 m lange Klamm in Tirol, die an der Grenze zwischen Bayern und Österreich liegt und zu den längsten erschlossenen Klammen der Nördlichen Kalkalpen gehört.
Über Jahrtausende hinweg bahnte sich die Leutascher Ache ihren Weg aus dem Mieminger Gebirge in Tirol bis nach Bayern. Bis zu 75 m hoch ragen die Felswände der Leutascher Geisterklamm über dem tosenden Wasser am Klammboden. Bereits 1880 wurde sie teilweise erschlossen. Die Erschließung der "alten" Klamm war aber nur bis zu dem 23 m hohen Wasserfall möglich.
Ab 2003 wurde mit der Erschließung der kompletten Klamm begonnen. Im Jahr 2006 wurde die Klamm dann auch oberhalb des Wasserfalls für Touristen eröffnet. Über eine Länge von 970 m kann man über Brücken und Steige in luftiger Höhe die Klamm erkunden.
Von Mittenwald führt ein Wanderrundweg durch die Leutascher Geisterklamm, die wohl zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in der Alpenwelt Karwendel gehört.
Über drei Pfade können die Besucher die Klamm erkunden. Der älteste erschlossene Steig ist der Wasserfallsteig, der schon seit über 130 Jahren begehbar ist und mit seinen hölzernen Stegen das komplette Kontrastprogramm zu den neuen, modernen Konstruktionen darstellt, die den Rest der Leutascher Geisterklamm erschließen. Die hölzernen Stege führen knapp über dem Wasser rund 200 m tief in die Klamm und enden vor dem Wasserfall. Hier spürt man hautnah die Gewalt der Wassermassen, die nur wenige Meter unter den Füßen toben. Für den Wasserfallsteig ist eine kleine Eintrittsgebühr fällig, die anderen Wege können frei begangen werden.
Der Koboldpfad beginnt am Einstieg zum Wasserfallsteig in Tirol und informiert an 40 Infopunkten auf unterhaltsame und kindgerechte Weise über die Entstehung der Klamm, über Mythen, Geologie und die Flora und Fauna der Umgebung.
Der dritte Pfad ist der Klammweg, der noch tiefer in die Leutascher Geisterklamm führt und somit besonders viele Eindrücke über die Klamm ermöglicht. Dieser Weg ist rund drei Kilometer lang und verläuft dabei etwa 850 m direkt durch die Klamm. Er lässt sich entweder einzeln begehen oder als Erweiterung des Koboldpfades. Unterwegs erfährt man Interessantes über den Klammgeist, der der Sage nach tief unten in der Klamm hausen soll.
Die Klamm und der Klammkiosk sind im Sommer täglich geöffnet, ab September ist der Freitag jedoch ein Ruhetag. In der Regel ist die Leutascher Geisterklamm ab dem 1. November je nach Witterung gesperrt und öffnet im Mai wieder. Die Begehung des Koboldpfads und des Klammgeistwegs ist kostenlos, nur der Wasserfallsteig kostet Eintritt. Die Stege sind für Kinderwägen, Hunde und Fahrräder nicht geeignet.
Bewertungsdatum: 19.03.2025
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Vielleicht wurde dieser Artikel von einer KI geschrieben, weil er derart fehlerhaft ist:
-> Den Begriff "deutsche Kalkalpen" gibt es nicht. Es lautet Nördliche Kalkalpen.
-> Die Klamm entstand innerhalb der letzten 10000 Jahren NICHT Millionen Jahre!
-> Die Klamm liegt nicht in den deutschen Alpen, sondern vollständig in den Tiroler Alpen. Man passiert ja auch direkt am Eingang das alte Grenzschild.
-> Weil die Klamm in Tirol liegt, war sie niemals die erste erschlossene Klamm der deutschen Alpen, aber selbst wenn sie in Deutschland liegen würde, wäre das falsch. Beispielsweise wurde die Wimbachklamm Jahrzehnte früher erschlossen.
-> Im Übrigen ist die Klamm im Winterhalbjahr geschlossen.
Der Artikel ist leider wirklich von Anfang bis Ende falsch.
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