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Schlechtwetter-Tipps - Religiöse Stätten in Baden-Württemberg

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Schlechtwetter-Tipps - Sehenswürdigkeiten - Religiöse Stätten in Baden-Württemberg

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Freiburger Münster

Freiburg im Breisgau, Baden-Württemberg

Das Freiburger Münster gilt als Meisterwerk der Gotik und prägt mit seinem 116 Meter hohen, durchbrochenen Turm das Stadtbild von Freiburg. Das Münster wurde im 2. Weltkrieg kaum zerstört und ist deshalb ursprünglich erhalten.Die Geschichte des MünstersBegonnen wurde mit dem Bau um das Jahr 1220 noch im romanischen Stil. Bald darauf baute man jedoch gotisch weiter, der Stilmix ist noch heute zu erkennen. Offiziell beendet wurde der Bau 1513 mit der Weihung, bereits 1330 wurde der Turm vollendet. Sehenswert sind die vielen bizarren Wasserspeier des Münsters, der Hochaltar und die mittelalterlichen Maße, die an der Außenwand des Turms eingemeißelt wurden. Den Aufstieg auf den Turm sollte man trotz zahlreicher Treppenstufen in Angriff nehmen, die Aussicht ist toll und man kommt an den 19 Glocken des Münsters vorbei: Die älteste Glocke Hosanna erklingt bereits seit 1258. Wer mehr über das Münster erfahren möchte, kann an den offenen Führungen teilnehmen, die täglich um 14 Uhr angeboten werden (Kosten: 4 Euro pro Person).Der MünstermarktAuf dem Vorplatz der Kirche, dem Münsterplatz, findet täglich von 7.30 bis 13.30 Uhr der Münstermarkt statt. An zahlreichen Ständen werden Lebensmittel von heimischen Erzeugern angeboten, auch Kunsthandwerk und andere Händler sind vertreten. Wer möchte, kann hier auch die traditionelle Freiburger Bratwurst "Lange Rote" probieren.
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Fridolinsmünster in Bad Säckingen

Bad Säckingen, Baden-Württemberg

Das Münster St. Fridolin mit Fridolinsschrein und SchatzkammerAls Wahrzeichen der Altstadt von Bad Säckingen geltend, wurde das Fridolinsmünster ursprünglich im romanischen Stil erbaut und dem heiligen Fridolin von Säckingen gewidmet. Nach einem Brand im 14. Jahrhundert wurde es im gotischen Stil wiedererrichtet. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde die Klosterkirche mit Elementen im Barockstil erneuert. Auf der Rheininsel, auf der das Kloster lag, entstand aus einer klösterlichen Marktgründung des 11. oder 12. Jh. später auch die Stadt Säckingen.Heute beherbergt der prachtvolle Kirchenbau in der "Fridolinskapelle" ein Juwel der Silberschmiedekunst, den Fridolinsschrein. Der Augsburger Silberschmied Gottlieb Emmanuel Oernster stellte den Schrein, im Jahre 1764, für die Aufnahme der Reliquien des "Heiligen Fridolin", her. Das Münster ist heute die Hauptkirche der Katholischen Gemeinde Bad Säckingen. Das Gebäude ist aufgrund seiner interessanten Baugeschichte und prunkvollen Inneneinrichtung sowie der schönen Lage am Hochrhein ein Must-See der Stadt.Bad Säckingen: Lieblingsplatz St. Fridolinsmünster - YouTubeJahrhundertelange VergangenheitIn der Schatzkammer des Münsters, zeugen zahlreiche, wertvolle Kunstschätze wie erlesene Silber- und Goldschmiedearbeiten, liturgische Objekte und Paramente oder der sogenannte "Fridolinsbecher", bestehend aus zwei Bergkristallschalen, von dem großen Einfluss des ehemaligen Damenstifts Säckingen. Letzteres wurde im 6. oder 7. Jahrhundert gegründet. Auf das genaue Errichtungsjahr der Kirche lassen sich zwar keine Rückschlüsse ziehen, aber der älteste Gebäudeteil, die Krypta, gehört zu einem dreischiffigen Kirchenneubau des 11. Jahrhunderts. Eine Krypta ist eine Art Unterkirche, die meist unterhalb des Chors oder des Altars gelegen ist. In der Regel diente dieser Raum für Heiligengräber, in denen sich nach frühchristlichen Riten die Reliiquien eines Märtyrers befanden. Die weitere Geschichte des Münsters wurde von verschiedenen Bränden und den folgenden Wiederaufbau- und Umbaumaßnahmen geprägt, durch die beispielsweise Kapellen und höhere Türme an das Münster angebaut wurden.
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Kloster Alpirsbach

Alpirsbach, Baden-Württemberg

900 Jahre wechselhafte Geschichte im idyllischen KinzigtalSeit mehr als 900 Jahren beherrscht das Kloster das Zentrum des Ortes. Besonders beeindruckend ist die große, dem Heiligen Nikolaus geweihte Klosterkirche mit Fresken aus dem frühen 13. Jahrhundert. Zu den Besonderheiten des mächtigen Innenraums zählen die drei ausgemalten halbrunden Nischen im Hauptchor, die eindrucksvollen Kapitelle der Säulen vor der zentralen Vierung, eine romanische Chorbank und der spätmittelalterliche Hochaltar im nördlichen Seitenschiff. Der 43 m hohe Turm zeigt alle Stilepochen von der Romanik bis zur Frührenaissance.Die Alpirsbacher Klausur, der Bereich, der nur von Ordensangehörigen betreten werden durfte, ist fast vollständig erhalten und gibt Einblicke in das mittelalterliche Klosterleben und zeugt mit ihren vielfältigen baulichen Veränderungen von den unterschiedlichen Baustilen und Nutzungen im Lauf der über 900-jährigen Klostergeschichte.Im Infozentrum der Anlage erhalten Besucher Auskunft über die Geschichte des Klosters seit seinem Bau durch die Benediktiner im 11. Jahrhundert.
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Kloster Blaubeuren

Blaubeuren, Baden-Württemberg

Das Kloster Blaubeuren war ein Benediktinerkloster, das um 1085 gegründet wurde und nach der Reformation zum evangelischen Seminar wurde. Heute ist in dem Gebäude ein Gymnasium untergebracht, das ein Standort des Evenagelischen Seminars ist.Geschichte des Klosters BlaubeurenGegründet wurde das Kloster im Jahr 1085, die Klosterkirche im romanischen Stil wurde im 12. Jahrhundert gebaut. Nach einer wechselvollen Geschichte wurde 1466 mit einem Neubau begonnen, der wegen eines Brandes nötig geworden war. Nach der Reformation wurde Blaubeuren und das Kloster protestantisch und so zog in das Kloster Mitte des 16. Jahrhunderts eine evangelische Klosterschule ein. Heute ist das Kloster Blaubeuren gemeinsam mit Kloster Maulbronn Teil des Evengelischen Seminars.Besuch des Klosters BlaubeurenBesucher können den Kreuzgang des Klosters, die Margarethenkapelle, den Kapitelsaal, die Klosterkirche, die Petri- und die Urbanskapelle besichtigen. Außerdem werden im Kloster regelmäßig Konzerte veranstaltet.
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Kloster Lichtenthal

Baden-Baden, Baden-Württemberg

Das Zisterzienserinnen-Kloster wurde im 13. Jahrhundert durch die ehemalige Markgräfin Irmengard gegründet. Seit dieser Zeit besteht das Kloster ununterbrochen. Die Nonnen des Klosters widmen sich u.a. dem religiösen Kunsthandwerk, der Herstellung von Klosterlikör und der Erziehung. Im Kloster befindet sich die Grundschule des Baden-Badener Stadtteils Lichtenthal.Zur dreieckigen Klosteranlage gehören auch die gotische Klosterkirche, die Fürsten- und die Einsiedlerkapelle sowie der Marienbrunnen. Von der Klosteranlage aus sind der Hof und die Klosterkirche frei zugänglich und können tagsüber besichtigt werden. Das klostereigene Museum und die Fürstenkapelle können Besucher im Rahmen einer Führung besichtigen.In der Fürstenkapelle befindet sich die Grabstätte der Markgrafen von Baden. Hier kann man die spätgotischen Altarbilder des Lichtenthaler Meisters und andere Werke aus der Epoche ansehen. Das Klostermuseum veranschaulicht anhand von Handschriften, Kunst- und Gebrauchsgegenständen die 750jährige Klostergeschichte.

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Kloster Wiblingen

Ulm, Baden-Württemberg

Das KlosterDas Kloster Wiblingen ist einer der Höhepunkte auf der Oberschwäbischen Barockstraße. Es entstand um 1000 als Benediktinerkloster vor den Ulmer Stadttoren.Nach einem vernichtenden Feuer im 13. Jahrhundert wurde eine neue Kirche im barocken Stil erbaut, die im Laufe der Zeit verändert und erweitert wurde. Die Vollendung des Klosters, so wie es heute zu sehen ist, erfolgte erst Anfang des 20. Jahrhunderts. Damals wurde es als Kaserne genutzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg fungierte das Kloster unter anderem als Flüchtlingsunterkunft.Heute sind im Kloster Wiblingen Teile des Universitätsklinikums Ulm untergebracht.Der KlostergartenEr trägt zwar den Namen Wiblinger Lustgarten, jedoch hat er nichts mit einem prunkvollen, barocken Garten gemein. Der einfach gehaltene Garten schließt sich der Kirche an und sollte das Abbild des Paradieses darstellen, das nur durch die Kirche zu erreichen war. Gartenpläne aus der Bauzeit zeigen, dass der er nach französichem Vorbild geplant war. Die Umsetzung erfolgte allerdings nicht.Highlights im Kloster Wiblingen{{gallery_2}} Der Bibliothekssaal beherbergt neben den zahlreichen mittelalterlichen Handschriften auch eine Vielzahl an Figuren. Diese Figuren, die Raumform und das Deckenfresko vereinen sich zu einem Meisterwerk des Rokoko, das man auf jeden Fall gesehen haben muss.Einst als Audienz- und Versammlungssaal genutzt, stehen heute die Kreuzreliquie und das große Deckenbild im Mittelpunkt des Kapitelsaals. Um diese Reliquie rankt sich eine Geschichte die auch in der Klosterkirche aufgegriffen wird. Klosterkirche © Ulm/Neu-Ulm Touristik GmbH Die 72 x 27 Meter große Klosterkirche verbindet in ihrem Inneren den späten Barock mit dem Frühklassizismus. Weite Räume, große Fresken in hellen Farben und viele goldene Ornamente prägen den Kirchenraum. Dabei lässt die schlichte Außenfassade nicht im Geringsten auf das prunkvolle Innenleben schließen.Museum, Führungen & VeranstaltungenÜber die wechselvolle Geschichte des Klosters informieren das Museum im Konventbau sowie zahlreiche Sonderführungen, die zum Teil im historischen Kostüm stattfinden.Im Jahresverlauf finden unterschiedliche Veranstaltungen in den Klosteranlagen statt, wie zum Beispiel die DiGa Gartenmesse 2016.Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag und Feiertage: 10 - 17 Uhr (01. März bis 31. Oktober) Samstag, Sonntag und Feiertage: 13 - 17 Uhr (01. November bis 28. Februar) Weihnachten und Silvester geschlossen
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Konstanzer Münster

Konstanz, Baden-Württemberg

Das Konstanzer Münster oder auch Münster Unserer Lieben Frau ist eines der Wahrzeichen der Stadt und prägt mit ihrem 76 Meter hohen Turm als höchstes Gebäude das Bild der Konstanzer Altstadt.Die Baugeschichte des MünstersBereits im Jahr 780 wurde erstmals eine Kirche auf dem Platz des heutigen Münsters erwähnt. Die ältesten, heute noch sichtbaren Teile der Kirche, stammen aus dem Jahr 1000. Die damalige Kirche stürzte 1052 ein, direkt danach begann man mit dem Wiederaufbau. Ihr heutiges Erscheinungsbild erhielt das Gebäude im 15. Jahrhundert, vollendet wurde es mit dem vollendeten Turmbau im Jahr 1853.Bewegte Geschichte des Konstanzer MünstersDas Münster war über zwölf Jahrhunderte lang Sitz der Bischöfe von Konstanz, zudem war sie Sitzungssaal während des Konstanzer Konzils von 1414 bis 1418. Seit der Auflösung des Bistums wird das Münster als katholische Pfarrkirche genutzt.Mischung verschiedener BaustileDie Kirche wurde ursprünglich im romanischen Stil errichtet, was an ihrer Struktur noch gut zu erkennen ist. Die Modernisierungen in späteren Jahrhunderten orientierten sich an der Gotik. So ergibt sich im Münster eine Überlagerung verschiedener Bauepochen. Im Turm der dreischiffigen Basilika hängt das zweitgrößte Geläut Deutschlands mit 19 Glocken und einem Gewicht von 35 Tonnen.Vom Turm des Münsters hat man eine tolle AussichtVom Turm des Münsters hat man eine tolle Aussicht auf die Stadt und den Bodensee, bei guten Wetterbedingungen sind auch die Alpen sichtbar. Zum Turm hinauf führen 193 Stufen.
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Münster St. Nikolaus

Überlingen, Baden-Württemberg

Das Münster St. Nikolaus befindet sich in der historischen Altstadt von Überlingen am Bodensee. Der größte gotische Kirchenbau in der Bodenseeregion ist die Stadtpfarrkirche und gleichzeitig das Wahrzeichen von Überlingen. Das Innere des Münsters beherbergt wertvolle Kunstwerke, unter anderem einen von Jörg Zürn geschnitzten Hochaltar (1613-1616).Die Geschichte des MünstersIm Jahr 1350 begann Baumeister Eberhard Rab mit dem Bau der Kirche im Chorbereich. Nach mehreren Erweiterungen und dem Bau der beiden Türme im 15. Jahrhundert, wurde sie als Basilika 1563 fertig gestellt. Als Vorbild diente das Ulmer Münster. Im 19. Jahrhundert wurde das spätgotische Bauwerk aufwändig restauriert.Das Münster hat eine sehenswerte Innenausstattung{{gallery_1}} Der geschnitzte Hochaltar ist das bedeutendste Kunstwerk des Münsters. Er wurde aus unbemaltem Lindenholz gefertigt und mit 23 lebensgroßen und 50 weiteren kleinen Figuren dekoriert und stellt im Zentrum die Geburt Christi dar. Neben Heiligen und Aposteln sind die Krönung der Jungfrau Maria und eine Figur des Bischofs Nikolaus von Myra, welcher der Patron der Kirche ist, zu sehen.Neben dem Hochaltar befinden sich noch 13 weitere Altäre im Münster. An den Pfeilern im Mittelschiff des Münsters stehen auf kleinen Konsolen große Holzskulpturen des Erlösers und der zwölf Apostel. Sie stammen aus dem Jahr 1552. Desweiteren gibt es zahlreiche Fresken, die verschiedene Szenen aus der Bibel darstellen. Nikolausorgel © Vux, Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)Die große Nikolausorgel, die die Hauptorgel des Münsters ist, wurde 1968 von den Überlinger Orgelwerkstätten Mönch und Pfaff gebaut. Die kleinere Marienorgel stammt vom Würzburger Orgelbauer Johann Philipp Seuffert aus dem Jahr 1761. Das Erklingen der beiden Instrumente kann man bei Gottesdiensten und Konzerten, die ganzjährig stattfinden, bewundern. Das Läuten der acht Glocken wurde seit 1741 nicht verändert und ist das bedeutendste im Raum Baden-Hohenzollern. Die Glockenstühle der Basilika sind aus dem Mittelalter.
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Silvesterkapelle

Überlingen, Baden-Württemberg

Die Silvesterkapelle in Überlingen befindet sich außerhalb der befestigten Altstadt in dem kleinen Stadtteil Goldbach. Mit ihren Fresken aus dem 9. Jahrhundert zählt der vorromanische Kirchenbau zu den ältesten Sakralbauten im Bodenseeraum.Die Geschichte der SilvesterkapelleWann die Silvesterkapelle in Überlingen errichtet wurde, ist bislang nicht abschließend geklärt. Es wird aber vermutet, dass sie um das Jahr 840 herum von einem alemannischen Grafen namens Alpger gestiftet wurde. Dabei wurden in ihr auch die Reliquien des Heiligen Marcianus, eines frühchristlichen Märtyrers, untergebracht. Zunächst wurde der Innenraum von Mönchen des Klosters Reichenau mit Ornamenten und einem Bilderzyklus geschmückt.Etwa 100 bis 150 Jahre nach der Gründung wurde die Silvesterkapelle erhöht, mit zusätzlichen Fenstern ausgestattet und um einen Chorraum erweitert. Große Teile der Kapelle wurden dabei mit üppigen Fresken versehen, die das Leben Jesu darstellten. Im 14. Jahrhundert und in der Neuzeit wurde die Silvesterkapelle mehrmals umgebaut und teilweise mit neuen Wandmalereien versehen. Die darunter verborgenen frühmittelalterlichen Fresken wurden erst in den Jahren 1899 und 1904 wiederentdeckt.Wandgemälde aus dem Mittelalter{{gallery_1}} Die hervorragend restaurierte Silvesterkapelle besticht durch den Kontrast zwischen ihrer sehr schlichten Architektur und den üppigen Wandmalereien, die der Reichenauer Schule zugeordnet werden. Neben den Stifterbildern im Chorbereich beeindrucken vor allem szenischen Darstellungen aus dem Leben Jesu und der Apostel, die während der zweiten Ausstattungsphase im 10. Jahrhundert entstanden.Von ursprünglich sechzehn Gemälden sind vier trotz der mehrfachen Umbauarbeiten gut erhalten geblieben. Sehenswert ist auch eine ornamentale Inschrift, bei der es sich um ein lateinisches Gedicht des Reichenauer Abts Walahfried Strabo handelt. Sie zählt zu den frühesten Zeugnissen der Reichenauer Schule und zeigt die für die karolingische Zeit typischen komplizierten Mäanderornamente.
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St. Georg Reichenau

Reichenau, Baden-Württemberg

Die Pfarrkirche St. Georg befindet sich in Oberzell auf der Klosterinsel Reichenau. Das Gotteshaus unweit von Konstanz liegt auf der größten Insel im Bodensee. Seit dem Jahr 2000 zählen Benediktinerkloster und Georgskirche zum Weltkulturerbe der UNESCO.Ein Bauwerk mit reicher Geschichte{{gallery_1}} Eine der ältesten romanischen Kirchen Deutschlands ließ Abt Hasso III. um 900 errichten. Grund dafür war eine Relique des Heiligen Georg, die der Mainzer Erzbischof als Geschenk des Papstes von einer Reise aus Rom mitbrachte. Seitdem ist das Haupt des Märtyrers in der Basilika St. Georg bewahrt. Die kostbaren Wandmalereien im Mittelschiff stammen aus ottonischer Zeit im 10. Jahrhundert. Heute zählt der spätkarolingische Sakralbau zu den ältesten Georgskirchen Europas.Ein Blick in die dreischiffige SäulenbasilikaSchlicht und funktional ist die frühmittelalterliche Fassadengestaltung der Pfarrkirche. Innen zeugen in chronologischer Reihenfolge großflächige Malereien von den wundersamen Taten Christi. Fresko Westapsis © Wolfgang Sauber, Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)Den Rahmen des monumentalen Bildzyklus bilden kunstvoll gestaltete Friese aus Mäandern und Ornamenten. Die Abfolge der Darstellungen beginnt links neben dem Eingang. Sie führt zum Altar und auf der rechten Seite zurück zur Westapsis. Die Szenen nehmen vermutlich geografisch Bezug zueinander auf. Sie wurden nach Vorzeichnungen und Schablonen der Malschule des Klosters Reichenau gefertigt.Im Mittelschiff zieren Figuren der zwölf Apostel die obere Wandfläche. Die Zwischenräume der Arkadenbögen sind mit Brustbildern der Äbte versehen. Im Laufe ihres Bestehens erfuhr die Kirche St. Georg viele Erweiterungen. Michaelskapelle, Krypta und Chor sind auf eine spätere Entstehungszeit zu datieren.Die Georgsreliquie ist wahrscheinlich im Fundament des höher gelegten Chorraumes eingelassen. An der Nordwand des Langhauses befindet sich ein Spottbild aus dem 14. Jahrhundert. Die Orgel schuf der Überlinger Orgelbauer Mönch im Jahr 1985.
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St. Peter auf dem Schwarzwald

Kirchzarten, Baden-Württemberg

Das ehemalige Benediktinerkloster St. Peter ist besonders für seine schöne barocke Klosterkirche und die prunkvolle Bibliothek im Rokoko-Stil bekannt. Gegründet wurde das Kloster im Jahr 1093 und im Zuge der Säkularisation 1806 aufgelöst.Die KlosterkircheDie barocke Kirche wurde in den 1720er Jahren erbaut und prägt mit ihrer roten Fassade aus Sandstein und den beiden Zwiebeltürmen die umgebende Landschaft. Im Innern ist besonders der Hochaltar mit Wechselbild sehenswert: Im Laufe des Kirchenjahrs wird zwischen acht verschiedenen Bildern gewechselt, darunter ein Weihnachts-, ein Kreuzigungs- und ein Auferstehungsbild. Seit der Auflösung des Klosters gehört die Kirche zur katholischen Gemeinde St. Peter im Hochschwarzwald.Prachtvolle Bibliothek {{gallery_1}} Die Rokoko-Bibliothek des Klosters wurde 1752 fertiggestellt und beeindruckt durch ihre prachtvolle Ausschmückung. Überspannt wird der Saal von einem großen Deckengemälde, bewacht von sechs Statuen, die von den Klosterbildhauern Christian Wenziger und Matthias Faller geschaffen wurden. Sie sollen die verschiedenen Wissensbereiche der Bibliothek symbolisieren, ursprünglich waren zwölf Statuen vorhanden.Führungen durch die KlosteranlageDie Bibliothek und die ehemalige Benediktiner-Abtei sind nur im Rahmen einer Führung zugänglich, die drei Mal pro Woche stattfindet. Die Teilnahme an der Führung kostet 6 Euro (ermäßigt 2 Euro), die Termine sind sonntags um 11.30 Uhr, dienstags um 11 Uhr und donnerstags um 14.30 Uhr.
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St. Peter und Paul

Reichenau, Baden-Württemberg

Im Westen der Insel Reichenau im Bodensee, im Ort Niederzell, steht die Kirche St. Peter und Paul. Seit dem Jahr 2000 gehört die romanische Basilika mit ihren zwei Türmen, zusammen mit der Klosterinsel, zum Weltkulturerbe der UNESCO.Die Geschichte von St. Peter und PaulIm Jahre 799 wurde die Kirche von Bischof Egino von Verona gebaut. Drei Jahre später starb er und wurde in einer Gruft im Chorraum begraben. Nachdem es zwei Mal in der Kirche brannte, wurde sie um 1080 abgerissen. Die heutige Säulenbasilika wurde auf den alten Fundamenten mit den gleichen Maßen wieder aufgebaut. In den Jahren 1750 bis 1760 wurde der Innenraum der Kirche total umgestaltet.Ein Blick ins Innere von St. Peter und Paul{{gallery_1}} In der Apsis der Basilika befindet sich ein Gemälde aus dem 11. Jahrhundert. Es zeigt die Majestas Domini mit den vier Evangelistensymbolen und links und rechts davon sind Paulus und Petrus. In der Mitte, darunter, sieht man die zwölf Apostel, unter denen wiederum Propheten abgebildet sind. Bei der Umgestaltung in den Jahren 1750 bis 1760 im Rokokostil wurden die Fenster vergrößert und die Holzdecke wurde durch ein Gewölbe aus Stuck ersetzt.Im Jahre 1783 baute der Überlinger Johann Baptist Lang die Orgel mit 11 Registern. Zur Zeit werden Spender gesucht, die bei der Finanzierung der Orgelrestauration mithelfen. Die Kirche ist mit fünf Glocken, die aus drei verschiedenen Jahrhunderten stammen, ausgestattet.

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Steinkreuz des Niklaus Gerhaert

Baden-Baden, Baden-Württemberg

Die romanische Basilika ist die Grablege für 14 Markgrafen der Markgrafschaft Baden. Im 15. Jahrhundert wurde die Stiftskirche Liebfrauen umgestaltet in den spätgotischen Stil. Im 18. Jahrhundert kam der Turm hinzu und auch der Innenraum wurde barockisiert. Ihr heutiges Aussehen geht auf das Jahr 1867 zurück, als eine Regotisierung stattfand.Steinkreuz von von LeydenZu den Kunstwerken der Stiftskirche gehört auch das Steinkreuz des Nikolaus Gerhaert von Leyden. Das Kreuz steht seit dem Jahr 1967 im Scheitelpunkt des Chors anstelle eines Hochaltars. Von Leyden hat das Steinkreuz im Jahr 1467 gefertigt und in den Steinsockel das Wappen Ulrich des Baders, Scherers und Chirurgen eingemeißelt. Das knapp 6,5m hohe Kreuz ist aus einem einzigen Kalkstein gefertigt.
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Stiftskirche Tübingen

Tübingen, Baden-Württemberg

Die Stiftskirche St. Georg ist eines der Wahrzeichen von Tübingen. Sie wurde im spätgotischen Stil im 15. Jahrhundert erbaut.Geschichte der Stiftskirche TübingenAn der Stelle, an der heute die Stiftskirche steht, standen wohl bereits zwei romanische Vorgängerbauten, die im 11. bzw. 12. Jahrhundert errichtet wurden. Die heutige Kirche wurde in den Jahren 1470 bis 1490 erbaut, Gründe waren die Gründung der Universität Tübingens und die Umsiedelung des Chorherrnstifts von Sindelfingen nach Tübingen. Der Innenraum der Kirche erhielt nach dem Bau mehrere Umgestaltungen: Zunächst wurde sie im barocken Stil umgebaut, Mitte des 19. Jahrhunderts dann im Stil der Neugotik.Sehenswertes der Stiftskirche Tübingen{{gallery_1}}Eines der Punkstücke der Kirche ist das Altarbild des Klappaltars, das aus dem Jahr 1520 stammt und von einem Schüler von Albrecht Dürer geschaffen wurde. Schön sind außerdem die Kanzel aus dem Jahr 1509, das geschnitzte Chorgestühl (1491) mit den acht Figuren wie Mose, König David, Paulus und Jesus Christus.Besichtigen kann man die Kirche täglich von 9 bis 16 Uhr außerhalb von Gottesdienst- und Konzertzeiten. Außerdem werden von März bis Oktober an jedem Mittwoch um 16:00 Uhr Kirchenführungen angeboten.
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Ulmer Münster

Ulm, Baden-Württemberg

Wahrzeichen der Stadt UlmDas Bauwerk aus dem 14. Jahrhundert ist nicht nur das Wahrzeichen der Stadt, sondern auch die größte evangelische Kirche Deutschlands.Als höchster Kirchturm der Welt ragt der Westturm 161,53 Meter in die Höhe. Die 768 Treppenstufen ermöglichen den Besuchern einen Aufstieg bis auf 142 Meter, von wo aus man einen tollen Blick über die Stadt hat.GeschichtlichesAuf Grund der Belagerung durch Karl IV. (1376) wurde der Gang in die, vor den Stadttoren gelegene, Kirche zur Gefahr. So entstand bei der Bevölkerung der Wunsch nach einer Kirche innerhalb der Stadttore.Der Bau der gotischen Kirche wurde daraufhin im Juni 1377 durch den Baumeister Heinrich Parter begonnen. Nach wechselnden Baumeistern, baulichen Problemen und langjährigem Stillstand der Baustelle wurde sie im Jahr 1890 endlich fertig gestellt. Nach 513 Jahren Bauzeit!BesonderheitenIm Ulmer Münster befinden sich fünf Orgeln. Die Hauptorgel, auch große Orgel genannt, befindet sich auf der Hauptempore und ist über einen separaten Aufgang zu erreichen. Sie besteht aus 100 Registern und 8.900 Pfeifen. Weitere Orgeln sind die Chororgel, die Orgelpositiv, die Altarorgel und die Orgel in der Konrad-Sam-Kapelle.Von den dreizehn Glocken im Hauptturm des Münsters können zehn geläutet werden. Während die Glocke Nr. 10 nur zu besonderen Anlässen läutet, bilden die neun anderen das Festtagsgeläut. Eine Besonderheit stellen die große Betglocke, die Leichenglocke, die Landfeuerglocke und die Schwörglocke dar, denn diese stammen aus dem 14. und 16. Jahrhundert.Weitere Highlights sind die 15 Meter hohen Chorfenster und das Chorgestühl. Mit seinen hunderten Figuren zählt das Chorgestühl des Ulmer Münsters zu den berühmtesten der Welt.FührungenDurch das Ulmer Münster werden regelmäßig verschiedenste Führungen angeboten. Darunter befinden sich extra Führungen für Kinder, kirchliche Gruppen oder spezielle Führungen bei denen dem Besucher auch sonst verschlossene Räume gezeigt werden.Außerhalb des GottesdienstesWer das Ulmer Münster außerhalb der Gottesdienste oder Öffnungszeiten erleben möchte, findet bei den zahlreichen Veranstaltungen Gelegenheit. Übers Jahr finden hier unterschiedliche Ausstellungen und Konzerte statt.
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Wallfahrtskirche Birnau

Uhldingen-Mühlhofen, Baden-Württemberg

Die Wallfahrtskirche Birnau ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten am Bodensee. Sie liegt an der Oberschwäbischen Barockstraße zwischen Überlingen und Uhldingen. Die Birnau besticht durch ihre überbordende Pracht im Innenraum.Die Birnau als WallfahrtskircheDie Birnau wurde zur Verehrung der Jungfrau Maria erbaut. Das Herzstück der Kirche die 80 cm hohe Marienstatue, die vermutlich um 1420 entstand und als wundertätig gilt. 18 offizielle Wallfahrten gibt es pro Jahr.Baugeschichte und Innenausstattung der BirnauDie heutige Kirche entstand in der Mitte des 18. Jahrhunderts, nachdem die ursprüngliche Wallfahrtskirche, die einige Kilometer entfernt in Nußdorf stand, zu klein geworden war. Durch die Bauweise erweckt die Kirche den Eindruck einer Emporenbasilika.Beim Bau der Kirche wurde der Innenraum als Festsaal verstanden, der überschwänglich geschmückt und in barocker Pracht erstrahlt. Deshalb gilt die Birnau heute als Paradebeispiel des oberschwäbischen Rokokos. Interessant ist auch die Anzahl der Altäre: Sieben Altäre aus Stuckmarmor befinden sich in der Kirche. Die Zahl erinnert an die sieben großen Altäre im Petersdom, die man alle besuchen musste, um eine Absolution zu bekommen.Als Platz wählte man eine Anhöhe über den Weinbergen am Bodensee, die Fassade mit dem Turm ist zum See gewandt. So ist die Kirche mit ihrem rosa und weißem Anstrich von weitem zu sehen. Das Kirche gehörte ursprünglich zum Kloster Salem. Nach dessen Schließung wurde auch die Birnau geschlossen und als Lagerhalle verwendet. Sie ist erst seit 1919 wieder geöffnet.Weitere Informationen zum BesuchGruppenführungen durch die Kirche sind nach vorheriger Anmeldung immer von Montag bis Freitag und am Samstagnachmittag möglich. Ab einer Gruppe von mindestens 15 Personen kostet die Führung pro Person 3 Euro.Zur Kirche gehört eine Klosterladen, in dem man Devotionalien, sakrale Gegenstände und Mitbringsel erwerben kann. Außerdem gibt es auf dem Gelände ein Kiosk.
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Wallfahrtskirche Mater Dolorosa

Bad Rippoldsau-Schapbach, Baden-Württemberg

Eine der schönsten Kirchen des klassizistischen Weinbrenner-StilsDie Bad Rippoldsauer Wallfahrtskirche Mater Dolorosa wurde 1829 von dem Weinbrenner-Schüler Christoph Arnold errichtet. Beeindruckend ist vor allem das Eingangsportal mit der Doppel-Turm-Anlage und dem Triumphbogen. Über dem Hauptaltar der Kirche befindet sich das Wallfahrtsbild, eine Skulptur der "Schmerzhaften Muttergottes" aus dem 14. Jh..

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