Tourdaten:
Länge:15,0 km
Dauer:5:10 Stunden
Niedrigster Punkt:
569 m
Höchster Punkt:
772 m
Aufstieg:502 m
Abstieg:312 m
Empfohlene Monate:
JAN
FEB
MRZ
APR
MAI
JUN
JUL
AUG
SEP
OKT
NOV
DEZ
Beschreibung
Etappe 1Ihr habt Lust, wandern einmal ganz anders zu erleben und die Natur aus den Augen von zwei kleinen Bärenbrüdern zu sehen? Dann nichts wie los zur Erlebnistour auf dem Bärenpfad, die die Bärenstadt Grafenau und die Gemeinde Neuschönau miteinander verbindet. Auf dem 15 Kilometer langen Weg erfahrt ihr bei einer Wanderung allerhand Wissenwertes über die sanften Riesen - von der Geburt bis zur Abnabelung von der Mutter haben die faszinierenden Wildtiere viel zu berichten. Die Spuren der Bären warten auf Euch! Bärenspuren, Bärenpicknick, Wellness a´la Bär und noch vieles mehr... Ihr könnt den Bärenpfad auch mit dem Igelbus kombinieren. Busanbindungen gibt es in Grafenau, Schönanger, Neuschönau und beim P Altschönau-Tierfreigelände. Tor zur Wildnis - Kleblmühle Eure Tour beginnt im KurErlebnispark BÄREAL im Tor zur Wildnis - ein Geschenk des Nationalparks Bayerischer Wald an die Bärenstadt. Hier trifft unser Bär auf den Luchs, der schon seit einigen Jahren bei uns im Bayerischen Wald umherstreift. Über die Betonbrücke führt der Bärenpfad zum Abenteuerspielplatz mit Kletterseilen, Bärenhöhle und Barfußpfad und vorbei an der Kneippanlage zum großen Volksfestplatz. Nachdem ihr die Freyunger Straße überquert habt führt der Weg steil bergauf zum Tennisplatz. Hier findet Ihr die erste Bärenstation, bei der ihr mit dem Fernglas auf Bärensuche gehen könnt. Ein Stück weiter des Weges wartet schon die nächste Herausforderung auf euch. An der Bärenduftstation könnt ihr unter Beweis stellen, ob ihr auch so gut riechen könnt wie das braune Wildtier. Der Schotterweg verläuft bis zur Kleblmühler Straße, auf der ihr jedoch nur ein kurzes Stück laufen müsst. Nach der Bio-Gasanlage biegt der Weg links in den Wald ein und führt euch bergab direkt zur Kleblmühle (Einkehrmöglichkeit).Etappe 2Kleblmühle - Schönanger Auf einem kleinen Waldweg oberhalb der Kleblmühle geht der Bärenpfad weiter in Richtung Elmberg. Hier lauft ihr ein kurzes Stück auf einem Sandweg und dann geht es wieder links ab in die Wälder des Bayerischen Waldes. Aber keine Angst! Der Braunbär ist bei uns in der freien Natur nicht anzutreffen. Nach dem Waldstück kommt ihr vorbei am Klärwerk und müsst dann die Burgstraße in das Dorf Schönanger hochlaufen. Ihr findet im Dorf nicht nur eine Übersichtstafel über den Bärenpfad sondern auch eine Bären-Kräftemessstation. Tipp: Wer Lust auf eine Brotzeit hat, kann sich in der Bäckerei vor Ort versorgen. Ab Schönanger Rückfahrt nach Grafenau mit dem Igelbus möglich (Mai bis Oktober)Etappe 3Schönanger - Neuschönau Weiter geht der Bärenpfad in der Dorfmitte mit der Überquerung der Haupstraße, der ihr ca. 50 Meter rechts folgt. Nun biegt ihr links in den Glasbergsteig ein und gelangt auf einen schönen Feldweg. Das kleine Bächlein das ihr auf dem Weg immer wieder entdeckt, ist der Glasbach der an den Hängen des Lusen enspringt und später mit der Kleinen Ohe nach Grafenau eilt. Auf dem Bärenpfad wandert ihr weiter Richtung Nationalpark und kommt dabei an eure nächste Etappenstation - die Nationalparkgemeinde Neuschönau. Am Badesee findet ihr einen schönen Spielplatz und eine Bärenfamilie - aber leider noch nicht die Echten! Über den Heuweg und die Badstraße gelangt ihr zum Neuschönauer Rathaus, in dem auch die Touristinformation und das Waldkino untergebracht sind Verschiedene Einkehrmöglichkeiten im Ort. Grafenau, Schönanger und Neuschönau sind mit dem Igelbus von Mai bis Oktober erreichbar. Die Etappen können daher gut mit dem Bus kombiniert werden.Die Etappe ist barrierearm und für Kinderwagen und Rollstuhl (nicht zertifiziert) geeignet!Etappe 4Neuschönau - Altschönau Am Rathaus beginnt die nächste Etappe, die euch entlang der Forstwaldstraße in den Rachelweg und dann in die Hochfeldstraße führt. Am Ferienhaus Rachel vorbei geht dann der Weg links ab in den Wald, der euch bergab in die Schönauer Mühle führt. Ein kleines Stück Straße ist zu laufen bis ihr rechts in einen kleinen Weg einbiegen müsst. Ihr werdet schnell merken, dass ihr bereits mitten im Nationalpark Bayerischer Wald seid. Der Wald wird zunehmen natürlicher und wilder. Die Kleine Ohe begleitet euch auf dem Pfad immer wieder bis ihr am oberenen Ende des Dorfes Altschönau (Tempelweg) angelangt seid, das sonnig wie eine Insel mitten im Nationalpark liegt. Wer auf der Bärentatze sein Picknick nicht schon längst verspeist hat, kann in Altschönau im Moorhof einkehren (liegt jedoch am anderen Ende des Dorfes) Etappe 5Altschönau - Bärengehege Es ist fast geschafft! Ihr überquert den Tempelweg und wandert wieder in den Wald bis zur Nationalpark-Basisstraße. Auf der anderen Seite der Straße findet ihr schon den Eingang in das große Tierfreigelände des Nationalparks in dem über 40 verschiedene heimische Tierarten leben. Doch aufgepasst, das Tierfreigelände ist kein Zoo. Kamele, Tiger und Löwen findet ihr hier nicht. Nur Tiere wie Luchs, Wolf, Elch und Bär, die noch oder einst im Bayerischen Wald leben bzw. gelebt haben sind in den großen Gehegen zu bestaunen. Die Übersichtstafeln weisen euch den Weg zum Bärengehege, wo ihr am Ende des Bärenpfades angelangt seid und nun endlich die echten Bären bewundern könnt. Wer Lust und Zeit hat, kann weiter auf Entdeckungstour gehen und entweder das gesamte Tierfreigelände mit 6 km langem Rundweg oder auch nur Teilrunden/-strecken erkunden. Am anderen Ende des Geländes wartet noch ein Highlight auf euch: der Baumwipfelpfad mit dem Baumei und das Hans-Eisenmann-Haus (Nationalparkzentrum Lusen) Rückfahrt mit dem Igelbus ab Altschönau oder auch Nationalparkzentrum Lusen möglich. Einkehrmöglichkeiten im Nationalparkzentrum LusenDie Etappe ist barrierearm und kinderwagengeeignet.