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Schönwetter Tipps im Piemont

Ausflüge am Lago Maggiore

im Piemont

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Highlight, Natur, Schönwetter Tipps

Botanische Gärten der Villa Taranto

Verbania, Piemont

Die Villa Taranto befindet sich zum größten Teil auf einer Landzunge zwischen Intra und Pallanza am Lago Maggiore. Die Botanischen Gärten der Villa mit rund 20.000 Pflanzenarten und einer Größe von 20 Hektar werden jährlich von 150.000 Menschen besucht.Die Geschichte des Gartens{{gallery_1}} Der schottische Kapitän Neil McEacharn im Jahr 1931 das Grundstück und begann, einen Botanischen Garten darauf anzulegen. Sein Ziel war es, einen englischen Garten auf italienischem Boden zu schaffen, der ihn an seine Heimat erinnern sollte. Außerdem wollte er dort Pflanzen aus den verschiedensten Teilen der Welt pflanzen.Als sein Werk 1940 vollendet war, nannte er seinen Garten "Villa Taranto" - nach seinem Vorfahren, dem Herzog von Taranto - und übertrug er den Besitz an den italienischen Staat, um den Fortbestand des Gartens zu gewährleisten. Seit dem Jahr 1952 sind die Gärten für die Öffentlichkeit zugänglich und können von April bis Oktober besichtigt werden.Die Gärten Gartenterrasse / © Wolfgang Sauber, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)Verschiedene Terrassengärten mit Statuen und Wasserfällen präsentieren eine Vielzahl von einheimischen und exotischen Pflanzen. So sind die Wege des Parks mit Rhododendren, Azaleen und Kamelien gesäumt.Im Dahliengarten kann man über unterschiedliche 1.700 Dahlien aus ca. 350 verschiedenen Arten bewundern.{{gallery_3}} Die "Valletta", ein im Jahr 1935 künstlich angelegtes Tal, wird von einer einbogigen Steinbrücke überspannt. Hier können die Besucher z. B. den seltenen Taschentuchbaum besichtigen.Ein Teich des Gartens ist mit Lotosblumen bedeckt, die bis zu anderthalb Meter über die Wasseroberfläche in die Höhe wachsen.Im Gewächshaus der Villa Taranto werden verschiedene tropische Pflanzen gezüchtet, u. a. auch eine Seerosenart, die aus dem Amazonasgebiet stammt und deren Blätter einen Durchmesser von zwei Metern erreichen können.Herbarium und MausoleumBesichtigen sollte man auch das Herbarium des Kapitäns: Im ehemaligen Pförtnerhaus werden in 43 Schaukästen getrocknete Pflanzen aus Großbritannien gezeigt, die der erste Gärtner der Villa im Jahr 1929 sammelte und klassifizierte. Das Herbarium kann täglich von 10 bis 17 Uhr kostenlos besichtigt werden. Mausoleum / © Wolfgang Sauber, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)In den Botanischen Gärten befindet sich zudem die Mausoleumskapelle. Die Kapelle wurde 1965 gebaut und beinhaltet das Grab des verstorbenen Kapitäns Mc Eacharn, dessen letzter Wille es war, in dem von ihm geschaffenen Garten seine letzte Ruhe zu finden.Anreise und weitere InformationenDer Eingang befindet sich direkt an der Schiffsanlegestelle Villa Taranto und an der Verbindungsstraße zwischen Intra und Pallanza. Für Autos gibt es einen kostenlosen Parkplatz. Die Villa selbst kann nicht besichtigt werden.Rund um das Jahr finden verschiedene Veranstaltungen in den Botanischen Gärten statt, Highlight ist die Tulpenwoche Ende April.
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Highlight, Schönwetter Tipps, Sehenswürdigkeiten

Castelli di Cannero

Cannero Riviera, Piemont

Am nördlichen, nahe des Schweizer Kantons Tessin liegenden, piemontesischen Uferbereichs des Lago Maggiores erstrecken sich beiden Gemeinden Cannobio und Cannero Riviera. Etwa 400 Meter seewärts der Grenze zwischen beiden Orten sind drei, jeweils wenige 100 m² große Inseln dem Ufer vorgelagert.Auf zweien dieser flachen Inseln erheben sich die zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Region gehörenden Castelli di Cannero. Benannt nach der 1.000-Einwohner-Gemeinde Cannero gehören die Burgruinen politisch zum 5.000-Einwohner-Städtchen Cannobio.Steingewordene GeschichtszeugenUm 1400 war die Landschaft um Cannobio Teil des durch Machtkämpfe geschwächten Herzogtums Mailand. Das zeitweilige Fehlen einer durchsetzungsfähigen Zentralgewalt begünstigte den Aufstieg von lokalen Raubritter-Clans. Dazu zählte auch die Familie Mazzardi. Dieser Familie gelang es, ein regelrechtes Terrorregime in und um Cannobio zu errichten. Als Operationsbasis nutzte sie zwei kleine Festen, die Castelli di Malpaga, auf den flachen Inseln vor Cannero.1414 machte der Mailänder-Fürst Filippo Maria Visconti dem Raubritter-Spuk ein Ende. Die Castelli der besiegten Mazzarditi wurden zerstört. Anfang des 16. Jahrhunderts ließ der Mailand unterstellte Lehnsherr Ludovico Borromeo auf den Grundmauern der Mazzarditi-Burgen eine neue Festungsanlage erbauen: Die "Rocca Vitaliana" genannte Feste sicherte die Mailänder Grenze gegen die Eidgenossen.Pittoreske RuinenTürme, Häuser und Mauern der im 17. Jahrhundert militärisch bedeutungslos gewordenen Befestigungen auf den weiterhin der Familie Borromeo gehörenden Inseln verfielen im Laufe der Jahrhunderte. 1848 soll Giuseppe Garibaldi hier kurz gerastet haben.Auf der kleineren Nordinsel steht heute nur noch ein Mauer- und Turmrest. Die sich optisch scheinbar wie direkt aus der Wasseroberfläche erhebenden Ruinen der Castelli di Cannero auf der größeren Burg-Insel bieten dagegen immer noch einen hervorragenden Eindruck einer frühneuzeitlichen Wehranlage.Die Castelli sind öffentlich nicht zugänglich. Die Inseln sind aber populärer Anlaufpunkt für Bootsausflügler und beliebtes Fotomotiv. Auf der Nordinsel kann eine Madonnen-Statue des Bildhauers Giannino Castiglioni bewundert werden.
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Isola Bella

Stresa, Piemont

Die Isola Bella, die "schöne Insel", gehört zu den fünf Borromöischen Inseln im Lago Maggiore. Diese Binneninseln befinden sich im italienischen Teil des Sees. Die Isola Bella wurde nach der Comtesse Isabella Borromeo benannt. Alle fünf Inseln befanden sich seit dem 12. Jahrhundert im Besitz der Familie Borromeo.Die Geschichte der Insel{{gallery_1}} Bis zum Jahr 1632 war die zweitgrößte Insel im Lago Maggiore ein karger Felsen mit einem Fischerdorf. Unter Carlo III. Borromeo begannen die Planier- und Bauarbeiten auf der Isola Bella, die Mitte des 17. Jahrhunderts eine Zeitlang wegen der Pest pausieren mussten.Zunächst wurde ein großer Sommerpalast errichtet, danach ein pyramidenförmiger Terrassengarten mit zehn Stufen. Der Garten wurde im Jahr 1671 eingeweiht.Der Sommerpalast Decke des Ballsaals / © Torsade de Pointes, Wikimedia Commons (CC0)Der Palazzo Borromeo gleicht einem großen Schiff, der über dem Wasser schwebt und ist ein Meisterwerk der barocken Baukunst. Der Palast beherbergt kostbare Gemälde und Möbelstücke sowie Rüstungen und flämische Wandteppiche.Im Inneren ist er mit neoklassizistischem Stuck und Marmor ausgestattet. Besonders sehenswert sind der Raum der Medaillen mit runden Gemälden an der Decke, das prächtige Treppenhaus, der große Ballsaal und das napoleonische Zimmer, in dem einst Napoleon Bonaparte und seine Frau Joséphine übernachtet haben. Im Musikzimmer fand im Jahr 1935 die Konferenz von Stresa statt.{{gallery_3}} Im Untergeschoss des Palasts befinden sich verschiedene Muschelgrotten, die mit Korallen, Tuffstein- und Muschelverzierungen kunstvoll dekoriert sind. Die Grotten wurden als Ort der Erfrischung errichtet.Die GartenanlagenBesucher können entlang der Wege und über die zehn Terrassen durch den prächtigen Barockgarten flanieren. Auf den Terrassen und überall im Garten befinden sich Statuen mythologischer Helden und Tiere, außerdem gibt es Steinbalustraden und Obelisken.Neben exotischen Blumen und Bäumen wie Orchideen, Azaleen, Rhododendron und einem 200 Jahre alten Kampferbaum können die Besucher der Insel auch immer wieder freilaufende Pfauen entdecken. Zur Gartenanlage gehört auch eine Orangerie.Anfahrt und weitere Informationen Terrassengarten / © Torsade de Pointes, Wikimedia Commons (CC0)Besucher erreichen die Isola Bella, die zu den größten Touristenattraktionen im Lago Maggiore gehört, per Schiff. Die Boote verkehren regelmäßig von Stresa, Arona, Pallanza, Locarno und Laveno aus.Wer möchte, kann die Insel mit Palast und Gartenanlage auf eigene Faust erkunden. Es besteht auch die Möglichkeit, sich den Palazzo inklusive Grotten und Gemäldegalerie bei einer Führung anzusehen. Die Führungen finden täglich zwischen 9 und 17 Uhr von Ende März bis Ende Oktober statt. Die Kosten liegen bei 55 Euro pro Person.
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Isola Madre

Stresa, Piemont

Die Isola Madre ist die größte der Borromäischen Inseln im Lago Maggiore. Zunächst hieß die Insel Isola di San Vittore, danach Isola Maggiore (zu deutsch: "Große Insel").Die Geschichte der Isola Madre{{gallery_1}} Bereits im 9. Jahrhundert gab es bereits auf der Insel eine Kirche, die dem Heiligen Viktor geweiht war, und einen Friedhof.Ab dem Jahr 1501 fing man damit an, auf der Insel Madre Zitrusfrüchte zu züchten, die aus Ligurien importiert wurden. Zur gleichen Zeit wurde auch mit dem Bau eines Herrenhauses begonnen, das im Laufe der Zeit zu einem Palast ausgebaut wurde.Mitte des 19. Jahrhunderts wurde auf der restlichen Insel ein Landschaftsgarten errichtet.Der Palast Palazzo Madre / © Daderot, Wikimedia CommonsDer Palazzo Madre wurde ab dem Jahr 1580 im Renaissance-Stil erweitert und ist heute unbewohnt. Seit 1978 ist er für die Öffentlichkeit zugänglich.In den prachtvollen Räumen des Palasts sind zahlreiche Kunstwerke wie Möbel, Gemälde, Wandteppiche und Fresken zu bestaunen.Besonders sehenswerte Räume sind der Empfangssalon und der Saal der Jahreszeiten. Im venezianischen Salon sind die Wände mit Trompe-l'oeil verziert, so dass er an einen mit Blumen geschmückten Pavillon erinnert.Im Saal der Puppen gibt es eine Ausstellung von französischen und deutschen Puppen aus dem 19. Jahrhundert. Die Figuren des Marionettentheaters sind der Familie Borromeo nachempfunden, ab Mitte des 17. Jahrhunderts wurden außerdem Freunde und Bedienstete der Borromeos mit einbezogen.Von den Fenstern der Bel Etage hat man einen wunderschönen Panoramablick über den Golf Borromeo und die Isola Bella.Der Garten{{gallery_3}} Der acht Hektar große Garten im englischen Stil ist heute ein herausragendes Beispiel der italienischen Gartenbaukunst. Der Botanische Garten beherbergt neben einem Obstgarten einen Oliven- und einen Zitronenhain.Auch andere Pflanzen wie Bambus oder Kamelien gibt es hier. In den Becken des Gartens können Besucher Seerosen und Lotosblüten sehen. Die Totenstiege, der "scala dei morti", die nach dem Friedhof der Isola Madre benannt ist, wurde mit einer großen Glyzinen-Sammlung geschmückt.Anreise und weitere InformationenDie Isola Madre ist per Linienboot von Stresa, Arona, Pallanza, Locarno und Laveno zu erreichen. Besucher können den Palast und den Garten auf eigene Faust erkunden.Zusätzlich besteht die Möglichkeit, eine 90-minütige geführte Tour zu unternehmen. Die Führungen durch Palast und Garten finden täglich von Ende März bis Ende Oktober zwischen 9 und 16 Uhr statt, die Kosten belaufen sich auf 55 Euro pro Person.
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Lago Maggiore

Stresa, Piemont

Italiens zweitgrößter SeeVon der Fläche des über 200 km² großen Lago Maggiore gehört etwa ein Fünftel zum Schweizer Kanton Tessin. Die anderen vier Fünftel verteilen sich auf die oberitalienischen Regionen Piemont und Lombardei. Der maximal zehn Kilometer breite See zieht sich in Nordsüd-Richtung knapp 65 Kilometer vom Städtchen Minusio am Schweizer Alpenrand bis zur in einer Auenlandschaft liegenden 10.000-Einwohner-Gemeinde Sesto Calende hin. Seine Zuflüsse erhält der bis zu 370 Meter tiefe See insbesondere im Norden durch die Schweizer Flüsse Tessin (Ticino) und Maggia sowie durch den zum Po-System zählenden piemontesischen Toce.Borromäische Inseln{{gallery_1}} Auf dem Lago Maggiore verteilen sich knapp ein Dutzend Inselchen, von denen die Borromäischen Inseln am bekanntesten sind. Diese fünf Inseln liegen im zum Westbereich des Sees gehörenden Golfs von Verbania. Größte Insel dieses Archipels ist mit acht Hektar die Isola Madre. Dort und auf der Schwesterinsel Isola Bella lohnen sich insbesondere Besuche der prächtigen Gartenanlagen und Palazzi.Sport und Freizeit am Lago MaggioreDer Lago Maggiore und seine Ufer sind wegen ihrer Freizeitmöglichkeiten, seiner pittoresken Orte, der vielfältigen Naturschönheiten und kulturellen Sehenswürdigkeiten von erheblicher Bedeutung als Urlaubsziel. Sehenswert sind unter anderem alte Kastelle, beschauliche Wallfahrtsorte und Naturschönheiten wie der Naturpark Val Grande oder der Toce-Wasserfall bei La Frura.Mountainbiker können sich auf Radstrecken im Tessiner Ufer-Hinterland auspowern. Für Familientouren per Rad bieten sich angenehme Routen direkt am See an. Segelschiffe bei Sonnenaufgang / © Roberto Zanon, Wikimedia Commons (CC-BY-SA-3.0)Auch für Wanderer ist der See eine hervorragende Wahl. Der alte Pilgerweg nach Madonna del Sasso bei Locarno oder der Rundweg am Monte Camoscio bei Baveno sind nur zwei von vielen Wanderstrecken.Strandentspannung, Badespaß, Dampferfahrten und Wassersport spielen am und auf dem See natürlich eine große Rolle. Der Lago Maggiore gilt als eines der schönsten Reviere für Segler. Vor allem im Sommer ist zudem Tauchsaison im See, der bis zu 20 Meter Tiefe optimale Sichtverhältnisse aufweist.

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Monte Carza

Cannero Riviera, Piemont

Über dem Lago Maggiore, der sowohl durch Norditalien als auch durch die Schweiz verläuft, thront der Monte Carza. Der etwa 1.100 Meter hohe Berg gehört zur Gemeinde Cannero Riviera am Westufer und bietet diverse Wanderwege, die durch eine beeindruckende Aussicht bereichert werden.Wandermöglichkeiten{{gallery_1}} Zur Erkundung des Monte Carza wurde ein Rundwanderweg angelegt, dessen Route diverse Bergdörfer sowohl mit diesem Berg als auch dem Monte Pian Bello verbindet. Mit einer Länge von über 12 Kilometern und einem Höhenunterschied von über 500 Metern richtet sich der Weg nicht unbedingt an Einsteiger.Parkplätze in der Nähe des Gipfels ermöglichen jedoch auch kürzere und weniger anstrengende Routen. Damit der Trip samt Ausblick nicht zur Enttäuschung wird, sollte die wechselnde Wetterlage im Auge behalten werden.Lohnenswerte Ausflugsziele rund um den Monte CarzaWie oben erwähnt führt der Rundwanderweg über drei malerische Dörfer: Viggiona, Cheglio und Trarego. Das ermöglicht die Besichtigung mehrerer kleiner Kirchen und Kapellen, wie zum Beispiel der Santa Eurosia zu Beginn des Wegs in Viggiona und später der La Stella del Lago Maggiore.Besondere Erwähnung verdient dabei die Chiesa Vecchia in Viggiona, einem Nationaldenkmal aus dem 14. Jahrhundert. Auf dem Monte Carza selbst können sich Wanderer nach dem Aufstieg auf einem Rastplatz ausruhen.
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Monte Mottarone

Stresa, Piemont

Der italienische Kurort Stresa liegt im Piemont am Westufer des Lago Maggiore. Der Monte Mottarone ist der Hausberg der Ortschaft und knapp 1.500 Meter hoch. Der Gipfel ist bequem mit dem Auto zu erreichen.{{gallery_1}} Seit 1970 ist der Berg jedoch auch durch eine Luftseilbahn erschlossen. Auf halber Höhe gibt es eine Haltestelle, von der aus der Botanische Garten erreicht wird. Der Fußweg von der Bergstation auf 1.385 Metern Höhe auf den Gipfel des Monte Mottarone dauert etwa 20 Minuten.Ein Botanischer AlpengartenFür Naturfreunde bietet der Giardino Botanico Alpinia ein besonderes Erlebnis. Er befindet sich auf einer Höhe von 800 Metern in der Nähe der Mittelstation der Bergbahn. 1934 wurde auf Betreiben von Iginio Ambrosini eine einfache Weide in einen 4 Hektar großen alpinen Garten verwandelt. Ein kreisförmiger Weg führt auf der einen Seite durch einen Wald. Botanischer Alpengarten / © Mbdortmund, Wikimedia Commons (GFDL 1.2)Auf der anderen Seite gelangt der Besucher zum Hauptblütengarten. Dieser ist wie eine Art Balkon angelegt, von dem aus der Besucher einen herrlichen Panoramablick auf den Lago Maggiore genießen kann. Mehr als 700 verschiedene Pflanzenarten sind im Garten zu finden. Die meisten von ihnen sind alpiner Natur wie etwa der blau-violette Enzian, einer typischen Alpenblume. Einige Pflanzen kommen jedoch auch aus Asien oder Amerika. Der Botanische Garten ist von April bis Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.Alpine Coaster "Alpyland"{{gallery_3}} Ein Vergnügen der besonderen Art bietet eine auf dem Gipfel des Monte Mottarone angelegte Rodelbahn. Sie ist sommers wie winters in Betrieb. Von April bis Oktober hat die Rodelbahn wochentags von 10 bis 17 Uhr und am Wochenende von 10 bis 18 Uhr geöffnet.Der Alpine Coaster ist insgesamt 1.200 m lang. Der Höhenunterschied, der überwunden wird, beträgt 100 Meter. Gefahren wird mit Zweierbobs, die jeweils mit einem Bremssystem ausgestattet sind. Durch dieses Bremssystem kann der Steuermann die Geschwindigkeit des Bobs selbst bestimmen. Dank der regulierbaren Geschwindigkeit ist die Abfahrt für die gesamte Familie geeignet. Kinder sollten jedoch mindestens 4 Jahre alt sein.
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Nationalpark Val Grande

Verbania, Piemont

Der Nationalpark Val Grande erstreckt sich auf 146 km² Fläche zwischen dem Lago Maggiore und dem Val d'Ossola. Die Region in den norditalienischen Alpen liegt nur einen Steinwurf von der Schweizer Grenze entfernt. In Colloro di Premosello-Chiovenda, Malesco und Cicogna befinden sich die Haupteingänge zum Naturschutzgebiet. Die Distanz nach Verbania am Westufer des Lago Maggiore beträgt 17 Kilometer.Ausflug in die Geschichte{{gallery_1}} Bis 1969 war die Region im Piemont von intensiver Alpwirtschaft und übermäßiger Holznutzung geprägt. Mit Aufgabe der letzten Alm versank das Gebiet in einem Dornröschenschlaf. Es ist der Initiative örtlicher Naturfreunde zu verdanken, dass 1992 die Gründung eines Schutzgebiets gelang. Gemeinsam mit den Alpentälern Valsesia und Valsessera wurde der Nationalpark Val Grande 2013 zum UNESCO-Geopark ernannt. Die Region ist von der EU für ihren nachhaltigen Tourismus ausgezeichnet.Entdeckung einer letzten Wildnis EuropasWer im größten Naturschutzgebiet der Alpen von Mai bis Oktober unterwegs ist, sollte unbedingt Trekkingerfahrung und Trittsicherheit besitzen. Ein gut markierter Weg verläuft von Malesco nach Premosello. Entlang der Route stehen Wanderern einfache Biwaks zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung. Der Aufenthalt in einer Berghütte bedarf vorheriger Reservierung. Alpe dell Colma / © Ford c prefect, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)Auf anspruchsvollen Touren durch dichte Buchen- und Kastanienwälder werden Wanderer im Nationalpark Val Grande immer wieder mit fantastischen Aussichten auf das Monte Rosa-Massiv belohnt.Im natürlichen Lebensraum von Marder, Murmeltier, Reh und Adler sind einzigartige Erlebnisse möglich. Neben sehenswerten Naturlehrpfaden bietet die Wildnis ein Informationszentrum in Cicogna.Anziehungspunkt im Wanderparadies ist die Cadorna Verteidigungslinie. Die Militäranlage aus dem Ersten Weltkrieg verläuft vom Monte Preman zum Monte Zeda. Nach Voranmeldung ist eine Besichtigung des Steinbruchs von Candoglia möglich, wo der Marmor für den Mailänder Dom abgebaut wurde.
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Park der Villa Pallavicino

Stresa, Piemont

Der malerische Kurort am Westufer des Lago Maggiore bietet einen atemberaubenden Blick auf die Borromäischen Inseln. Mit seinen architektonischen Schätzen und wundervollen Gärten gehört Stresa zu den schönsten Reisezielen im Piemont. Der Park der Villa Pallavicino liegt etwas außerhalb der Stadt, in der rund 5.000 Einwohner leben.Park in großartiger Lage{{gallery_1}} Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Anlage nach einer Idee von Ruggero Bonghi erbaut. Wenig später ging das Anwesen in den Besitz des Grafen von Valleombrosa über, der daraus eine Residenz für seine Familie errichten ließ. 1862 war Markgraf Ludovico Pallavicino neuer Eigentümer. Seinem Wunsch zufolge entstand ein neoklassizistisches Herrenhaus mit imposanten Freitreppen. Der malerische Park der Villa Pallavicino wurde zum Englischen Garten umgestaltet. Im Auftrag von Marquise Luisa Pallavicino erhielt das Gelände 1952 einen Zoo.Eine Oase der Ruhe Park der Villa Pallavicino / © MarkusMark, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)Der Botanische Garten erstreckt sich gemeinsam mit dem Zoologischen Garten auf 18 Hektar Fläche. Der Park ist mit reizvollen Brunnen gestaltet. Symmetrisch angelegte Beete sind farbenfroh bepflanzt. Der Wechselflor ist in klassisch-geometrischer Form angeordnet. Rosenbögen umspannen den Weg zum Gewächshaus, in dem exotische Pflanzen gedeihen.Neben dem alten Baumbestand ist der Park für seine prachtvollen Azaleen, Oleander, Kamelien und Magnolien bekannt. Eine Besonderheit sind bogenförmig geschnittene Zypressen, die einen fantastischen Blick auf den Lago Maggiore unterstreichen.Im Zoologischen Garten sind 40 Tierarten beheimatet. Durch den Park der Villa Pallavicino fährt eine kostenpflichtige Eisenbahn. Auffangstation, Spielplatz, Shop, Restaurants und Picknickplätze ergänzen die Anlage, die jährlich tausende Besucher anzieht.
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Statue von Karl Borromäus

Arona, Piemont

Die Statue von Karl Borromäus in Arona ist eine imposante, 30 m hohe Statue im norditalienischen Arona. Schon von weitem kann man den Koloss San Carlo, wie die Statue auch genannt wird, auf dem Sacro Monte di Arona sehen. Wer die Sehenswürdigkeit mit eigenen Augen bestaunen will, findet sie im Ortsteil San Carlo.Die Geschichte der StatueDie eindrucksvolle Statue ist dem heiligen Karl Borromäus gewidmet und wurde im Jahr 1698 fertiggestellt. Begonnen wurde mit dem Bau allerdings bereits 1624 auf Wunsch des Cousins des heiligen Karl Borromäus, dem Erzbischof von Mailand.Karl Borromäus wurde im Jahr 1538 in Arona geboren und machte sich schon in jungen Jahren in der katholischen Kirche sehr verdient. Im Jahr 1565 wurde der junge Mann zum Erzbischof von Mailand ernannt. Er machte sich für die Armen und Schwachen stark und wurde daher nur 26 Jahre nach seinem Tod heiliggesprochen.Über die StatueDie Statue selbst hat eine Höhe von 30 Metern, wobei alleine der Granitsockel des Monuments 11,50 Meter hoch ist. Im Inneren der Statue befindet sich eine Wendeltreppe, über die Besucher an die Spitze der Sehenswürdigkeit gelangen können. Von hier aus haben sie einen traumhaften Blick auf den Lago Maggiore.Besucht werden kann die Statue von April bis September zwischen 9 und 12:30 Uhr und dann wieder zwischen 14 bis 18:15 Uhr. In der Zeit von Oktober bis Dezember sowie im März kann die Statue nur an den Wochenenden bestiegen werden und im Januar und Februar ist sie ganz für Publikumsverkehr geschlossen./p>

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